Empfang
Die Schatzkammer
    Informationen
    Präsentation
    Führungen
Wichtigste Werke
    Reliquiar Karls
    Büste
    Elfenbein
Links
    Partner
    Verschiedenes
Kontakte

 

Elfenbein „Die drei Auferwckungen“

 

Ivoire des trois résurrectionsDas sehr berühmte Elfenbein, ein Meisterwerk maasländischer Kunst und des Lütticher Patrimoniums, hat gerade eine einjährige Restaurierung im Nationalen Institut für Künstlerisches Erbe in Lüttich hinter sich. Eine Säuberung war notwendig geworden, genau wie ein Restaurierung dieses außergewöhnlichen Werks, welches ein anderes Meisterwerk ankündigt: das Taufbecken von Saint-Barthélémy.

Seit 1926, dem Jahr einer Überschwemmung, die das Werk stark beschädigte, war nichts mehr unternommen worden.

Dieses narrative Elfenbein schichtet nach karolingischer Art, mit drei Registern und von oben nach unten, drei in der Bibel erzählte Auferweckungen durch Christus übereinander: die Tochter des Jairus, den Sohn der Wiwe Naims und Lazarus. Der Stil ist klar maasländisch, mit seinen fließende Silhouetten und den charakteristischen Köpfen und Haaren, die sich von einem bemalten Hintergrund abheben, genau wie die Akanthus-Blätter des Rahmens. Das Werk ist repräsentativ für eine maasländische Gruppe kleiner Figuren, deren Beziehungen zur Plastik des 11. Jahrhunderts eine Datierung auf 1025-1060 nahe legen, wie Jean-Claude Ghislain dargelegt hat. Eine neue Publikation ist angekündigt, da die Restauration neue Erkenntnisse zutage gefördert hat, vor allem, was die Mehrfarbigkeit betrifft. Mehr denn je verdient dieses Elfenbein den Namen „mit kleinen Figuren“: diese heben sich noch bedeutender ab und haben ihre alten Formen, Konturen und Finesse von früher wieder erhalten.

Die Besucher können das Werk nunmehr wieder in der Schatzkammer bewundern. Dies bietet eine weitere Gelegenheit, dieses Museum zu besuchen. Derzeit sind in der Schatzkammer auch alle mittelalterlichen Elfenbeinarbeiten des Curtius-Museums ausgestellt. Hier handelt es sich um wahrhaft bedeutende Werke.

 
Réalisation : Fabrice MULLER    –    2004-2007 © Trésor de la cathédrale.
Nombre de visiteurs :    –    Mise à jour de la page : 21-03-2009 .
FR   EN   Wallon de Liège   IT   DE   NL   LU   JP